Bibliothek der Freien
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Datenbank des deutschsprachigen Anarchismus - DadA
Abteilung: Periodika des Neoanarchismus
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DadA-Periodika, Dok.-Nr.: P2-P0002633

Die Aktion 4.0

Untertitel: Organ für die radikale Intelligenz
Einzeltitel: Nr.1: Hanna Mittelstädt “Heraus zum 4. Mai”
Nr.2: Heidrun Friese “Fetisch Mutter”
Nr.3: Gerald Grüneklee “Der unsichtbare Jäger” & Penny Rimbaud “Normalität?”
Nr.4: Jonatan Kurzwelly “Gesundheitsvorsorge und Politik an Bord von Raumschiff Erde“
Nr.5: Sophia Deeg “Revolution ist viel Arbeit”
Nr.6: V. Vale Theorie des Katastrophismus
Nr.7: Noam Chomsky “Stellt euch vor: wir können die kränkelnden Gesellschaften von der neoliberalen Pest heilen! Erkämpfen wir uns eine andere Welt. Nur dann werden wir vom Virus genesen.”
Nr.8: Peter Schröder “Hellcife, Covid-19 und der (absehbare) Sturz Bolsonaros”

Herausgeber: Olaf Arndt und Janneke
Ort: Hannover
Land: Deutschland <Bundesrepublik>
Erscheinungszeitraum: Jg.109 (2020), Nr.1 (4. Mai) -
Erscheinungsweise: wöchentlich nach Bedarf
Preis: kostenlos
Typographie: HTML
Vorgänger: Die Aktion <Hamburg>
Bemerkungen: "DIE AKTION
Ich setze diese Zeitschrift wider diese Zeit Franz Pfemfert
109 Jahre nach der Gründung der Zeitschrift “Die Aktion” durch Franz Pfemfert, im 57. aktiven Jahrgang – nach 23 Jahren Pfemfert (1911 – 1933) und 33 Jahren Lutz Schulenburg (1981-2013) – erscheint heute, am 4. Mai 2020, “Die Aktion 4.0” als dritte Neugründung.
Nach der Logik der symmetrischen Steigerung müssen wir nun mindestens 42 Jahre durchhalten!
Hat die Welt im Jahr 2062 noch Bedarf an neuer „Aktion“?
Pfemfert widersetzte sich mit seinem Ein-Mann-Vorhaben der „traurigen Gewohnheit der pseudoliberalen Presse, neuere Regungen lediglich vom Geschäftsstandpunkt aus zu bewerten“. Das ist ein Gedanke, der uns höchst sympathisch ist. Denn wir leben in einer Kultur, die den Geschäftsstandpunkt ins Zentrum des gesellschaftlichen Interesses platziert hat. Umso notwendiger scheint uns, Betrachtungen jenseits des wirtschaftlichen Deals zu ermöglichen.
So ist die Aktion 4.0 als Plattform zur Kritik der Kultur des Risikokapitalismus geplant, als Labor zur Formulierung von erfreulichen humanen Gegenentwürfen. Aktion 4.0 stellt einen Ort bereit, an dem Stimmen zu hören sein werden, die durch die Impfungen der “digitalen Revolution” noch nicht vollständig gegen das selbständige Denken immunisiert sind.
Nach einem Wort unseres leider viel zu früh verstorbenen Freundes Lutz Schulenburg verstehen wir unsere “Aktion” daher als “Organ für radikale Intelligenz” – gegen die “behäbige Allianz von Kommerz und Lumperei“.
In der Aktion 4.0 erscheinen ausschließlich exklusive Beiträge – für ein unlimitiertes Publikum. Zu den besten Zeiten verkaufte Pfemfert 7000 Exemplare. Ein Jahrhundert später zählen wir Leser in “clicks” – und freuen uns über Kommentare unter den Beiträgen. Allein die Diskussion macht uns besser.
Die Aktion 4.0 erscheint so wöchentlich wie möglich.
Ob der digitalen Publikation einst eine Printausgabe folgen wird, ist derzeit noch nicht entschieden.
Der erste Beitrag „Heraus zum 4. Mai“ stammt von Hanna Mittelstädt und schlägt die Brücke zwischen den drei Zeitschriften namens „Die Aktion“." (Editorial: http://olaf.bbm.de/die-aktion - abgerufen Juni 2020)

Internet: http://olaf.bbm.de/die-aktion
Standort: BdF Berlin: Nr.1 (PDF)
ZDB-Ident.: 3028534-3
Quellen: Autopsie: Nr.1-8; Einwurf des Ziegelbrenners (2020), Nr.36
Publikationsform: Elektronisches Periodika, Netzpublikation, Blog
Libertärer Bezug: anarchistisch
Bearbeitungsstand: 28.07.2020 | Bearbeiter: gh

Inhalt verfügbar unter: CC BY-NC-ND 3.0 DE - Ein Projekt der Bibliothek der Freien


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