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Datenbank des deutschsprachigen Anarchismus - DadA
Abteilung: Periodika des Neoanarchismus
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DadA-Periodika, Dok.-Nr.: P2-P0002497

REVOLTE <Wien>

Untertitel: Anarchistische Zeitung
Verlag: Selbstverlag
Ort: Wien
Land: Österreich
Erscheinungszeitraum: Jg.1 (2016) -
Erscheinungsverlauf: Jg.1 (2016), Nr.1 (Jan.), 2 (Febr.), 3 (März), 4 (April), 5 (Mai), 6 (Juni), 7 (Juli), 8 (Aug.), 9 (Sept.), 10 (Okt.), 11 (Nov.), 12 (Dez.)
Jg.2 (2017), Nr.13 (Jan.), 14 (Febr.), 15 (März), 16 (April), 17 (Mai), 18 (Juni), 19 (Juli), 20 (Aug.), 21 (Sept.), 22 (Okt.), 23 (Nov.), 24 (Dez.)
Jg.3 (2018), Nr.25 (Jan.), 26 (Febr.), 27 (März), 28 (April), 29 (Mai), 30 (Juni), 31 (Juli), 32 (Aug.), 33 (Sept.), 34 (Okt.), 35 (Nov.), 36 (Dez.)
Jg.3 (2019), Nr.37 (Jan.), 38 (Febr.), 39 (März), 40 (April), 41 (Mai), 42 (Juni), 43 (Juli), 44 (Aug.), 45 (Sept.), 46 (Okt.), 47 (Nov.), 48 (Dez.)
Jg.4 (2020), Nr.49 (April)

Erscheinungsweise: monatlich
Preis: kostenlos
Typographie: Kopie; PDF
Format: DIN A4, 2 S.
Bemerkungen: "Revolte heißt Leben.
Seit Ausbeutung und Herrschaft existieren, gibt es auch diejenigen, die sich dagegen auflehnen. Diejenigen, die wie wir nicht hinnehmen wollen, dass ihnen tagtäglich ihre Würde genommen wird. Diejenigen, denen es nicht reicht das Elend der Lohnarbeit durch Spektakel und Drogen zu betäuben. Diejenigen die nicht um Zugeständnisse der Herrschenden betteln, sondern dem Bestehenden subversive Ideen und Praktiken entgegensetzen. Die Herrschaft und Ausbeutung verändern sich, und auch unsere ihnen feindlichen Ideen müssen sich mit der Realität konfrontieren und sie analysieren. Wir wollen nicht einer Utopie des Himmels auf Erden hinterhertrauern. Wir begreifen die Anarchie nicht als einen Zustand den wir in die Zukunft verschieben, sondern als konstante Spannung gegen jegliche Autorität. Wir schaffen Anarchie durch die Organisierung unserer Revolten gegen die bestehende Ordnung. Wir versuchen die revolutionäre Spannung zu erhöhen um zu einem radikalen Bruch zu gelangen, einem Moment in dem das freie Experimentieren mit anderen Formen des Lebens möglich wird. Wir leben in Zeiten zunehmender Repression, massivem Ausbau von Überwachungstechnologie, Ausbau des polizeilichen Apparates und Vorantreibung der Militarisierung. Das soziale Klima wird immer angespannter. Seit den Anschlägen von Gotteskriegern in Paris befindet sich Europa in ständiger Alarmbereitschaft. Dabei ist schwer zu sagen was beunruhigender ist: Die Drohung des islamistischen Terrors oder die uniformierten Schergen des Staates, die nun bewaffnet mit Sturmgewehren durch die Straßen streifen um die kapitalistische Misere zu schützen. Immer schon gab es verschiedene Ansprüche auf die Herrschaft, verschiedene Ideologien die sich die Macht streitig machen. Für uns als subversive Anarchisten, die nach der Beseitigung jeder Herrschaft streben ist klar, dass all jene die uns vorschreiben wollen wie wir zu leben haben – ob durch diktatorische oder demokratische Methoden – sich unserer Feindschaft sicher sein können. Mit dieser Zeitung wollen wir anarchistische Ideen verbreiten und gegen die vorherrschende Resignation und soziale Befriedung ankämpfen, die droht die Feuer der Freiheit, die in unseren Herzen brennen, zu ersticken." (Nr.1, S.1)
Anmerkung
Von den MacherInnen des Aufbruch wird auch ein Blog betrieben, der aber nur dem Download der PDF-Ausgaben dient und keine weiterführenden Inhalte außer einige Beiträge aus der Zeitschrift enthält. Als Abonnement kan ein RSS-Feed eingerichtet werden.

Internet: https://revolte.blackblogs.org/
Standort: DadA Köln: Nr.1-43 (PDF)
Quellen: Autopsie DadA Köln: Nr.1-43
Publikationsform: Elektronisches Periodika, Netzpublikation, Blog, PDF
Libertärer Bezug: anarchistisch
Bearbeitungsstand: 28.07.2020 | Bearbeiter: gh

Inhalt verfügbar unter: CC BY-NC-ND 3.0 DE - Ein Projekt der Bibliothek der Freien


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