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Datenbank des deutschsprachigen Anarchismus - DadA
Abteilung: Periodika des Neoanarchismus
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DadA-Periodika, Dok.-Nr.: P2-P0002456

Freidruck

Herausgeber: Schüler*innenvernetzung "Freie Vereinbarung"
Körperschaften: Libertäres Netzwerk Dresden
Verlag: Selbstverlag
Ort: Dresden
Land: Deutschland <Bundesrepublik>
Erscheinungszeitraum: Jg.1 (2010) - Jg.3 (2012), Nr.9
Erscheinungsverlauf: Jg.[1] [2010], Nr.1 [30.4.], 2 [30.5.], 3 [25.9.], 4 [18.12.]
Jg.[2] (2011), Nr.5 [3.2.], 6 [4.4.], 7 [5.6.], 8 [4.9.]
Jg.[3] (2012), Nr.9 [4.2.]

Erscheinungsweise: unregelmäßig
Preis: Spende
Typographie: Kopie; PDF
Format: DIN A4, 34 S.
Beilagen: Erscheint im Rahmen der Internetpräsens von "Libertäres Netzwerk Dreden"
Bemerkungen: "Über uns als Schüler*innenvernetzung und die Zeitung 'Freidruck'
Wer sind wir?
Wir sind eine Gruppe von Schüler*innen, aus verschiedensten Schulen Dresdens, die gemeinsam versuchen wollen, mit politischen Themen den Schulalltag zu durchbrechen. Wir treffen uns aller zwei Wochen, um gemeinsame Aktionen zu organisieren, die Zeitung vorzubereiten und im Gespräch zu bleiben. Darüber hinaus, wollen wir nach Interessen und Zeit uns zu Diskussionsrunden treffen, bei denen Platz sein soll,über verschiedenste Dinge zu reden/ sich untereinader auszutauschen und kennen zu lernen.
Wie kam es dazu?
Die Idee für eine Schüler*innenvernetzung, hatten viele schon länger im Kopf, Mangel tat es nur an einer vernünftigen Umsetzung, sprich der Möglichkeit, interessierte Schüler*innen zusammen zu führen. Diese Möglichkeit wurde uns dann auf den ersten Politiktagen der Konrad Adenauerstiftung zum Thema "Anarchie" im März 2010 gegeben. Hier versammelten sich eine Reihe interessierter Schüler*innen um drei Tageüber das Thema Anarchie zu diskutieren. Wir nutzen unsere Chance und gründeten eine Schüler*innenvernetzung, die gemeinsam der Politikverdrossenheit der Schüler*innen entgegenwirken sollte.
Warum eigentlich eine Schüler*innenvernetzung?
Schule ist Raum, der kaum Platz bietet zum politischen Engagement. Zwar wird uns in der Schule immer erzählt, wie wichtig es ist, sich politisch zu engagieren, die Möglichkeiten und die Perspektiven dazu werden aber kaum gegeben. Das, was besteht, wird meist als richtig angesehen und kaum hinterfragt. Hier ist unserer Einsatz. Hier können wir als Schüler*innenvernetzung intervenieren. Dadurch, dass wir nicht an Institutionen gebunden sind, haben wir die Möglichkeit weitläufigere Perspektiven in die Schulen hinein zu tragen, Veränderungen, welche auch immer sie sein mögen, aufzuzeigen und auch die Chance zum Engagement anzubieten.
Desweiteren können wir eine Schulkritik aus Sicht der Schüler*innen formulieren und damit als Interessenvertretung zwischen Schule und Schüler*innen, die kaum die Möglichkeit haben, ihre Kritik auf einer größeren Basis die auch gehört wird zu äußern, dienen. Es besteht die Möglichkeit, Kritik zuäußern und vielleicht etwas zu ändern.
Wir können ebenfalls Schüler*innen ein Auffangbecken geben, in das sie zurückfallen können, wenn sie Probleme mit der Schule bekommen, sei es durch ihre politische Arbeit, sei es durch andere Sachen. Denn nur gemeinsam können wir etwas erreichen und Solidarität erhalten.
Warum eine Zeitung?
Beim ersten Treffen auf den Schülerpolitiktagen, haben wir uns darauf geeinigt, als erstes eine Zeitung zuveröffenlichen. Diese stellt für uns die Möglichkeit dar, direkt an die Schüler*innen heran zu treten und politisch in den Schulalltag zu intervenieren. Wir haben mit einer Zeitung die Möglichkeit, theoretisch zu arbeiten, als auch weiterführende Informationen zu verbreiten. Es soll aber nicht nur bei einer Zeitung bleiben, wir wollen auch durch weitere Aktionen vielfältig auf Missstände in der Schule hinweisen und Veränderungen erwirken.
Was sind die Inhalte der Zeitung?
Die Inhalte der Zeitung sind so vielseitig, wie auch ihre Macher*innen. Da wir keine homogene Gruppe sind, können wir auch keinen homogenen Inhalt liefern. Geschrieben wird das, was uns beschäftig und wozu wir Lust haben.
Trotzdessen haben wir ein paar Hauptinhalte, die fast immer vertreten sein werden, da diese ein Großteil der Probleme an Schulen ausmachen. Dazu wird Antifaschismus, Antisexismus, Schulkritik und politische Alternativen zählen, sowie eine Seite mit Projekten im Raum Dresden, die sich und ihren Tätigkeitsbereich vorstellen werden.
Kann ich mit machen?
Natürlich. Jede*r, der/die Interesse hat, kann mitmachen. Dazu könnt ihr einfach auf unserer Plenum kommen, dessen Termin, in jedem Heft vermerkt ist. Ihr könnt aber auch auf unsere Internetseite schauen, wo ihr ebenfalls die Plenumsdaten findet. Ihr könnt uns auch gerne Anregungen und Kritiken auf unsere E-mail Adressen senden.
Was wir nicht dulden
Prinzipell habt ihr alle die Möglichkeit über Themen, die euch gerade interssieren, Texte zu schreiben. Was wir dabei aber nicht dulden, ist jegliche Form von rassitischen, antisemitischen, sexistischen, kommerziellen und beleidigenden Inhalten.
Also bringt euch selbst ein, seid nicht leise und lasst uns was verändern!
Liebe Grüße Schüler*innenvernetzung Dresden! (Internet Febr. 2011: https://www.libertaeres-netzwerk.info/freie-vereinbarung/ueber-uns/)
März 2017: Die Adresse https://www.libertaeres-netzwerk.info/freie-vereinbarung/zeitu ng-freidruck/ bietet keine Ausgaben mehr zum download. Aus der alten Adress http://freievereinbarungdresden.blogsport.de/freidruck/ können noch die Ausgaben 1-3 rutergeladen werden.

Standort: DadA Köln: Nr.1-9 (PDF)
Quellen: Autopsie DadA Köln: Nr.1-9
Publikationsform: Medienkombination, PDF
Libertärer Bezug: anarchistisch
Bearbeitungsstand: 28.07.2020 | Bearbeiter: gh

Inhalt verfügbar unter: CC BY-NC-ND 3.0 DE - Ein Projekt der Bibliothek der Freien


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