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Datenbank des deutschsprachigen Anarchismus - DadA
Abteilung: Periodika des Neoanarchismus
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DadA-Periodika, Dok.-Nr.: P2-P0002321

POGO-PARTEI News

Herausgeber: Pogo-Partei
Körperschaften: Pogo-Partei
Ort: Hamburg
Land: Deutschland <Bundesrepublik>
Erscheinungszeitraum: Jg.1 (ca. 2005) - Jg.5 (2009)
Erscheinungsweise: unregelmäßig
Preis: kostenlos
Typographie: E-Mail
Bemerkungen: Aktuelle Informationen zum Geschehen als Ergänzung zur Asozialen Rundschau.
DAS POGO-ANARCHISTISCHE GLAUBENSBEKENNTNIS
"Ich widersetze mich der allgemeinen Verblödung, die mir Arbeit als anbetungswürdiges Heiligtum weismachen will. Stattdessen nenne ich die Arbeit eine perverse, erpresserische und lustfeindliche Plage der Menschheit, die durch die totale und ultimative Rückverdummung auf jene begrenzt werden muss, die ohne Arbeit nicht leben können. Ich setze mich für die Balkanisierung Deutschlands und der ganzen Welt ein, damit die verschiedenen Pogo-Rassen, also Asoziale Parasiten, Leistungswillige und Gewalttäter gemäß ihren Charaktereigenschaften und unter freier Entfaltung all ihrer Triebkräfte in ihren Zonen und Kantonen leben können. Ich glaube an den Unbekannten Affen als Symbol für ein Leben in friedvoller Rückverdummung. Ich bin stets dazu bereit, dieser Grundüberzeugung im öffentlichen Leben Ausdruck zu verleihen. Wenn ich ficke, ficke ich immer auch für den Frieden! Ich glaube an Anarchia, die Mutter der Menschheit. Ich glaube an Mammon, den Gott des Kommerzes und der hemmungslosen Bereicherung. Ich glaube an Polygamia, die Göttin des Sexes und der multiplen Stellungen. Und ich glaube an Pogolinus und Populinus, den Gott der Wut und des lustvollen Lebens!".
"POGO-PARTEI endlich aufgelöst!
09.06.2009 - 20:34 von Redaktion
Am Freitag, dem 5. Mai 2009 wurde die POGO-PARTEI Die Pogo-Anarchisten! (POP) endlich aufgelöst! In Bremen trafen sich die Mitglieder der Partei zu einer letzten Mitgliederversammlung, um mit überwältigender Mehrheit die Partei aufzulösen. Anschließend wurde das restliche Parteivermögen in einer wilden Freibierfeier in Bremen und Hannover satzungsgemäß vernichtet.
[...]
Es ist schon fast eine Tradition, dass es nach einer Auflösung immer eine Neugründung gibt. Das war 1986, 2000 und 2005 der Fall. 1986 gründete sich die Monarchistische Pogo-Partei Deutschlands, 2000 die APPD und 2005 die POGO-PARTEI. Seit Anfang des Jahres ist in gutinformierten Kreisen die Rede davon, dass sich im Herbst die Pogo-Anarchistische Partei (PAP) gründen wird.
Die PAP soll laut den Gründern ein Auffangbecken sämtlicher asozialer Strömungen Deutschlands sein. Darunter fallen gleichermaßen die ehemaligen Mitglieder der POGO-PARTEI wie der APPD, der Linken und der Piratenpartei. Wir wünschen dieser neuen Partei alles Gute auf ihrem Weg und werden über ihren ersten Infostand auf dem diesjährigen ForceAttack berichten. Asozial sollte es auf jeden Fall werden!
Die POP ist tot - Viva la Pogo-Anarchista!" (Internet Dezember 2009, http://www.asoziale-hilfe.de/index.php?operator=news&cont=%&shownews=206)
Im Januar 2010 wird die Adresse www.pogo-partei.de umgeleitet auf www.karlnagel.de
Weitere Informationen APPD und ihrer Geschichte in Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Anarchistische_Pogo-Partei_Deutschlands

Standort: DadA Köln: Nr.23 (23.2.2008), 32-39, 42-44
Quellen: Autopsie DadA Köln: Nr.23, 32-39, 42-44
Publikationsform: Elektronisches Periodika, Netzpublikation, E-Mail-Abonnement
Libertärer Bezug: anarchistische Tendenzen; Pogo-Anarchisten
Bearbeitungsstand: 28.07.2020 | Bearbeiter: gh

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