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Datenbank des deutschsprachigen Anarchismus - DadA
Abteilung: Periodika des Neoanarchismus
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DadA-Periodika, Dok.-Nr.: P2-P0002140

InTeam

Untertitel: subversive nachrichten für aktivistInnen und sympathisantInnen der rosa antifa wien
Herausgeber: Rosa Antifa Wien
Redaktion: Rosa Antifa Wien
Körperschaften: Rosa Antifa Wien
Verlag: Eigenverlag
Ort: Wien
Land: Österreich
Erscheinungszeitraum: Jg.1 (1996) - Jg.4 (1999); 6 Nrn.
Erscheinungsverlauf: Jg.[1] (1996), Nr.1 (Juli), 2 (Sept.)
Jg.[2] (1997), Nr.3 (März), 4 (Nov.)
Jg.[3] (1998), Nr.5 (Juni)
Jg.[4] (1999), Nr.6 (Sept.)

Erscheinungsweise: unregelmäßig
Auflage: 700-1000
Preis: 1,50 DM
Typographie: Offset; HTML
Format: DIN A4
Beilagen: Gimmicks (manchmal ;-)
Bemerkungen: "Ein bißchen was Grundsätzliches...
[...] Die Rosa Antifa Wien ist im Sommer 1995 von jungen AntifaschistInnen gegründet worden. Warum Rosa? Ganz einfach, weil uns die vorherrschende Homophobie in dieser Gesellschaft und leider auch in der linken Szene angekotzt hat. [...]
Was wir wollen ist...
...eine Welt, in der es eben reicht ein Mensch zu sein, um gleichberechtigten Zugang zum Reichtum der Gesellschaft zu haben (der ja unbestritten vorhanden ist). In der Menschen arbeiten, weil sie selbst sich dafür entschieden haben, und nicht weil sie müssen, und dadurch all das herstellen, was sie selbst und andere brauchen, und was dann eben auch ihnen und allen anderen frei zur Verfügung steht. Eine Bedarfswirtschaft eben, keine 'freie Marktwirtschaft'. Eine Art und Weise zu produzieren, in der Produzierende genauso wie die 'KonsumentInnen' die Enscheidungen treffen, was sie wollen und können, und nicht das Streben nach Profit der alleinige Antrieb ist, sondern wirklich das Streben nach der Befriedigung der Bedürfnisse der Menschen. [...] Wer das Geld hat, hat die Macht. Wir wollen aber niemanden, der die Macht hat, wir wollen niemanden, der uns regiert, wir brauchen keine Führer, wir können selber denken und handeln. Wir brauchen keine Wahlen, denn wenn Wahlen etwas ändern würden wären sie verboten, wir lassen uns nicht verarschen. Wir wollen einfach frei Leben können. Von niemanden unterdrückt werden und niemanden unterdrücken. Deshalb sind wir keine Partei, bei uns gibt es keine Mitglieder und keine Hierarchie, was wir tun und schreiben entscheiden wir gemeinsam. Unsere Flugblätter und Zeitung sollen keine allgülltigen 'Weisheiten' darstellen, das sind unsere Gedanken und sollen nur zum selber Nachdenken anregen. Die Leute die das lesen, sollen sich selber eine Meinung bilden. Wir versuchen hauptsächlich zu informieren und zu sagen, daß es auch anders gehen könnte." (in team Nr.5)

Internet: https://www.raw.at/texte/inteam
ZDB-Ident.: 2161666-8
Bibliographien: Kalenda 2000
Quellen: Autopsie DadA Köln: Nr.5-6; Internet (11/2000); eMail vom 23.01.2001 an DadA Köln
Publikationsform: Zeitschrift; Medienkombination, Internetseite
Libertärer Bezug: anarchistisch
Bearbeitungsstand: 28.07.2020 | Bearbeiter: gh

Inhalt verfügbar unter: CC BY-NC-ND 3.0 DE - Ein Projekt der Bibliothek der Freien


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