Bibliothek der Freien
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Datenbank des deutschsprachigen Anarchismus - DadA
Abteilung: Periodika des Neoanarchismus
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DadA-Periodika, Dok.-Nr.: P2-P0002100

FRAKTALrundbrief

Untertitel: Fraktal - Netwerk libertärer AutorInnen (ab Nr. 2/99); Anarchie & Alltag (Nr.4/99)
Nebentitel: Rundbrief
Herausgeber: Fraktal - Netwerk libertärer AutorInnen
Körperschaften: Netwerk libertärer AutorInnen
Verlag: Selbstverlag
Druck: Eigendruck
Ort: Münster u.a.
Land: Deutschland <Bundesrepublik>
Erscheinungszeitraum: Jg.1 (1998) - Jg.4 (2001) (?)
Erscheinungsverlauf: Jg.[1] (1998), Nr.1 [Aug.]
Jg.[2] (1999), Nr.2 [Jan.], [3] 2/99 [März], [4] 3/99 [Mai], [5] 4/99, [6] 5/99, [7] 6/99
Jg.[3] (2000), Nr.[8] [7/2000] - ?
Jg.[4] (2001), Nr.?

Erscheinungsweise: unregelmäßig
Auflage: Kopien nach Bedarf
Typographie: Kopien
Format: DIN A4, 35 - 60 S.
Bemerkungen: "Den Finger auf die Wunde im Zahn der Zeit! Fraktal - Versuch einer Selbstdarstellung
Fraktal ist ein freier Zusammenschluß verschiedener libertärer Autoren, die ihrerseits bereits einzeln oder in anderen Projekten aktiv waren. Seit Anfang des Jahres 1998 versucht Fraktal als Gruppe sich gegenseitig zu unterstützen und der Frage gemeinsam nachzugehen, wie libertäre Literatur aussehen kann und was die bewirken kann. [...] Der Versuchüber Sprache einen Zugriff auf die außersprachliche Wirklichkeit zu bekommen und diese durch 'Sprache' zu verändern, ist eine gemeinsame Vorstellung. [...] Der Wunsch der Autoren ist, bei Lesungen das Publikum mit einzubeziehen und nicht nur vom Katheder herunter eine bessere Welt zu predigen. Der Name Fraktal ergab sich aus mehreren hundert Vorschlägen. Der Begriff Fraktal stammt aus der Chaostheorie. Die Chaostheorie bricht mit dem althergebrachten linearen Denken und setzt auf vernetzte, dynamische Systeme, in denen bereits kleinste Anstöße bei geeigneten Bedingungen riesige Veränderungen hervorbringen können. Und von dieser Kraft will Fraktal teilhaben." (Fraktal - Netzwer libertärer Autorinnen und Autoren, Beilage zu Papillon, Nr.3)
Der Rundbrief ist ein internes Organ, das nur innerhalb des Netzwerkes an sich aktiv beteiligende Personen verteilt wird.
"Fraktal hielt an bis zum Jahr 2001. Warum das Netzwerk nicht weiter bestand, könnte man begründen mit einem Beschluss, uns als geschlossene Gruppe zu verstehen. Damit wurden Neuzugänge erschwert und neue Ideen blieben aus. Einige interne Streitigkeiten taten ihr übriges. Positiv war jedoch, dass wir in den Jahren bis 2001 eine rege und anregende Diskussion hatten über die Frage, was eine 'anarchistische Kunst' denn sei." (aus: Poetry for Anarchy. Ein Interview zum zehnten Geburtstag des libertären Literaturprojekts Blackbox. - Internet Febr. 2011: http://www.edition-av.de/blackbox/interview.htm) Vermutlich ist somit auch 2000 oder 2001 die letzte Ausgabe der Zeitschrift erschienen.

Standort: BdF Berlin: 1998,1 - 1999,2-4,6 : SIGN.: A 205; DadA Köln: Nr.1-4
ZDB-Ident.: 2946374-9
Literaturhinweise: Kalenda 2000, S. (nach Dez. 2000)
Quellen: Autopsie DadA Köln: Nr.1-8
Publikationsform: Zeitschrift, Interna
Libertärer Bezug: anarchistisch
Bearbeitungsstand: 28.07.2020 | Bearbeiter: gh

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