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Datenbank des deutschsprachigen Anarchismus - DadA
Abteilung: Periodika des Neoanarchismus
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DadA-Periodika, Dok.-Nr.: P2-P0001077

Papillon

Untertitel: politische Zeit-Schrift für Literatur
Herausgeber: VAPET-Verlag, Bochum
Redaktion: edzard molli
Verlag: VAPET-Verlag
Druck: Lesedition, Wien
Ort: Bochum
Land: Deutschland <Bundesrepublik>
Erscheinungszeitraum: Jg.1 (1998) - Jg.2 (1999), 4 Nrn.
Erscheinungsverlauf: Jg.[1] (1998), Nr.1, 2 [Sept.]
Jg.2 (1999), Nr.3, 4 [Okt.]

Erscheinungsweise: ca. halbjährlich
Auflage: 500 - 800
Preis: 5,80 DM
Typographie: Offset
Format: DIN A4, 43 S.
Beilagen: RoR-Schach, Kiel, Nov. 1997 (Literaturzeitschrift, DIN A6, in Nr.2); Fraktal: Netzwerk libertärer Autorinnen und Autoren (DIN A5, 8 S., in Nr.3)
Vorgänger: Molli
Bemerkungen: Der bereits in der Zeitschrift molli vollzogene Wandel von einer politischen zu einer politisch-literarischen Zeitschrift wird unter dem neuen Titel weitergeführt. Die in der Zeitschrift Molli vetretenen Ideen wie die Welt sein sollte werden als unrealistisch eingeschätzt, der Wille zur Veränderung wird jedoch beibehalten. Dazu heißt es in Nr.1, S.2: "Der Papillon fühlt sich nach wie vor diesem Veränderungswillen verpflichtet, aber ich hoffe es gelingt uns, die Welt zu sehen, wie sie ist, anstatt feste Vorstellungen davon zu entwickeln, wie die Welt und unsere Mitmenschen sein müßten. [...]
Und nicht zufällig auch die von molli vorweggenommene Hinwendung zur Literatur. Denn Literatur ist nicht nur ein eigenständiges Ausdrucksmittel, das viel besser als jedes politische Manifest dazu taugt, Zwischentöne und innere Nöte unserer modernen Zeit aufzufangen und abzubilden, Literatur ist auch 'geistiger Genuß'. Frei nach dem Motto: 'Ein gutes Gedicht, kann ein ganzes Leben verändern', ist Literatur ein konkreter Beitrag zu einem anderen Verhältnis gegenüber Natur, Mitmensch und eigenem Erleben zu gelangen."
Zur Vorstellung der Zeitschrift durch den Verlag heißt es:
"Der Papillon versteht sich als periodisch erscheinende Schriftenreihe. Unter sozialkritischer Bezugnahme zur Zeit hat er sich insbesondere der verbindung von Politik & Literatur verpflichtet. Die Zeit-Schrift sucht den theoretischen Hintergrund aktueller Literatur- und Kunstrichtungen zu durchleuchten - und der Diskussion um die Eroberung der Sprache ein kritisches Fundament anzudienen."

Beiträger: Barth, Nadine; Bräunlein, Peter G.; Breuer, Theo; Brie, André; Czernoch, Erich; Degens, Marc; Dohnke, Kay; Flenter, Kersten; Fürst, Martin; Glanzmann, Claudia; Grass, Günter; Groys, Boris; Grünklee, Gerald; Haberkamp, Frederike; Hacks, Peter; Hahn, Ulla; Kerenski, Boris; Köppen, Theo; Kuhligk, Björn; Monte, Axel; Nesch, Thorsten; Nöske, Thomas; Pessoa, Fernando; Ploog, Jürgen; Roth, Karl Heinz; Rückleben, Erich; Ruggaber, Jürgen; Schreiber, Karl-Heinz; Schweisthal, Thomas; Seul, Michaela; Stahl, Enno; Stemmer, Thomas; Wieninger, Manfred; Woitschig, Britta Madeleine; Zeitkorn, Elias
ISSN: 1433-9374
Standort: BdF Berlin: Nr.1-4 : SIGN.: 154; ULB Münster: 1.1998 - : SIGN.: XB 2377
ZDB-Ident.: 1422917-1
Literaturhinweise: Drücke: Zwischen, S.322; Fanzines 2, S.251
Bibliographien: Fandom Research, S.68
Quellen: Autopsie DadA Köln: Nr.1-4
Publikationsform: Zeitschrift
Libertärer Bezug: anarchistische Tendenzen
Bearbeitungsstand: 28.07.2020 | Bearbeiter: gh

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