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Datenbank des deutschsprachigen Anarchismus - DadA
Abteilung: Periodika des Neoanarchismus
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DadA-Periodika, Dok.-Nr.: P2-P0000887

Kölner WandZeitung

Untertitel: Die Zeitung von unten!
Herausgeber: Sozialistische Selbsthilfe Köln e.V. (SSK)
Redaktion: Gaby Silber (Nr.1); Michael Biela (Nr.2-4, 6-7); Michael Birkenbeul (Nr.5, 8); Karen Scholz (Nr.9); Klaus Breidenbach (Nr.10, 23-24); Willi Backes (Nr.11); Ulla Goebel (Nr.12-13, 18-19); Petra Kambeck (Nr.14-15); Petra Offergeld (Nr.16-17); K. Kaecke und K. Breidenbach (Nr.20-22, 25-29)
Körperschaften: Sozialistische Selbsthilfe Köln e.V. (SSK)
Verlag: Selbstverlag
Druck: Betrieb, Köln
Ort: Köln
Land: Deutschland <Bundesrepublik>
Erscheinungszeitraum: Jg.1 (1982) - Jg.4 (1985), 29 Nrn.
Erscheinungsverlauf: Jg.[1] (1982), Nr.1 (Aug.), 2 (Sept.), 3(Okt.), 4 (Nov.), 5 (Dez.)
Jg.[2] (1983), Nr.6 (Febr.) - 12 (Nov.)
Jg.[3] (1984), Nr.13 (Jan.) - 21 (Dez.)
Jg.[4] (1985), Nr.22 (Febr.) - 29 (Dez.)

Erscheinungsweise: ca. monatlich
Auflage: 1500 mal geklebt (zusätzlich Abos)
Preis: 50 Pf.
Typographie: Offset
Format: DIN A2 Übergröße, 1 Blatt (Vor- und Rückseite bedruckt)
Bemerkungen: "Die Kölner WandZeitung berichtet regelmäßig über Aktionen gegen Kölner Klüngel, Verschwendung, Schiebereien, Spekulationsgeschäfte, Unterdrückung, Beamtenwillkür auf Kosten des kleinen Volkes.
Flugnlätter und Plakate werden bevorzugt abgedruckt. Diese Zeitung wird in Köln an die Wände geklebt und ist an einigen Stellen (SSK) für 50 Pfg zu kaufen." (Nr.1)
"SSK informiert:
Wir arbeiten, leben und wohnen im SSK mit ca. 100 Leuten unterschiedlichen alters. Wir leben hier, da wir Unterdrückung, Armut und Elend in Obdachlosenasylen, Heimen, Irrenanstalten, Ämtern und auf der Straße zur genüge kennengelernt haben. Wir versuchen, unser Leben selbstbestimmt zu führen. Das Geld, welches wir für unseren Lebensunterhalt und politische Aktionen benötigen, verdienen wir mit unseren LKW's durch Umzüge, Transporte und Abholungen und durch Gebrauchtmöbel-Verkauf in unseren Lagern. Denn wir lehnen es ab, Gelder von Ämtern oder anderen Organisationen zu nehmen.
Es geht uns aber nicht nur darum, die Bedingungen für uns zu verbesser. Wir wollen auch andere dazu bringen, nicht alles hinzunehmen, sondern daß sie anfangen, sich zu wehren.
Deshalb haben wir ein Beschwerdezentrum gegründet, um die Mißstände in Landeskrankenhäusern aufzudecken und zu bekämpfen. [...]
Ein anderer Schwerpunkt unserer Arbeit ist der Kampf gegen die Wohnungsnot in Köln. So besetzen wir Häuser, um sie vor dem Abriß zu retten und billigen Wohnraum für die arme Bevölkerung zu erhalten. Wir unterstützen auch die Leute, die durch sogenannte 'Sanierung' auf die Straße gestezt werden sollen, indem wir eine Rechtsberatung eingerichtet haben. [...]
Die 'Ambulanz im SSK' ist eine ärztliche Versorgung für uns und andere Bedürftige." (Nr.2)

Standort: AFAS Duisburg: 1.1982-29.1985, 1989,[Mai]. : SIGN.: 27.IV.2.3:1; TtE Köln: Nr.1-29
Quellen: Autopsie DadA Köln: komplett
Publikationsform: Zeitschrift
Libertärer Bezug: anarchistische Tendenzen
Bearbeitungsstand: 28.07.2020 | Bearbeiter: gh

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