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Datenbank des deutschsprachigen Anarchismus - DadA
Abteilung: Periodika des Neoanarchismus
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DadA-Periodika, Dok.-Nr.: P2-P0000872

ANA & BELA

Untertitel: Koelnisches Volksblatt
Motto: Lieber rot als doof (1972)
Herausgeber: Sozialpädagogische Sondermaßnahmen Köln e.V. (SSK) (Nr.7)
Redaktion: Redaktionskollektiv; Rainer Kippe (v.Red., Nr.6-13); Paul Woods (v.Red., Nr.13); Stefan Piel (v.Red., Nr.14); Albert Wagner (v.Red., Nr.15); Manfred Wegener (v.Red., Nr.16-17)
Körperschaften: Sozialpädagogische Sondermaßnahmen Köln e.V. (SSK)
Ort: Köln
Land: Deutschland <Bundesrepublik>
Erscheinungszeitraum: Jg.1 (1969) - Jg.4 (1972), 17 Nrn.
Erscheinungsverlauf: Jg.[1] (1969), Nr.1 (Nov.), 2 (Dez.)
Jg.[2] (1970), Nr.3 (Jan.), 4 (Febr.), 5 (April)
Jg.[3] (1971), Nr.6 (Feb.), 7 (März), 8 (Apr.), 9 (Mai), 10 (Juni), 11 (Aug.), 12 (Okt.), 13 (Nov.)
Jg.[4] (1972), Nr.14, 15, 16, 17

Auflage: 3000
Preis: 0,30 DM
Typographie: Offset
Format: DIN A3, 8-10 S.
Rubriken: Termine; Anzeigen; ANNI & BELLO (Comic, ab Nr.11-12)
Beilagen: Rotbücher (Verlagsanzeige in Nr.15)
Bemerkungen: "Die im Herbst 1969 gegründete 'Ana & Bela' versteht sich als Sprachrohr der bisher Sprachlosen: von obdachlosen Jugentlichen, Lehrlingen, Kindern, 'Pennern', später auch psychisch Kranken. Die Blattmacher um Tita Gaehme, Rolf Henke, Jens Hagen, Dorothée Joachim, Eusebius Wirdeier, allesamt selbst Künstler und Schriftsteller, verstehen mit den Mitteln des Popdeign ihre Zielgruppen zu erreichen, die dann auch selbst ausführlich zu Wort kommt." (1968 am Rhein, S.118)
"Warum ANA & BELA?" (Nr.7, S.3):
"Weil die gewöhnliche Tagespresse sich meistens nach der Meinung der Herrschaften richtet, die sowieso immer die von ihnen Abhängigen nach ihrer Pfeife tanzen lassen wollen, weil die gewöhnlichen Zeitungen den weitaus größten Teil der Mitbürger mundtot macht, DESHALB GIBT ES DIE ZEITUNG ANA & BELA!
ANA & BELA berichtet, was in der großen Presse verschwiegen wird: von den Verhältnissen, in denen die meisten Menschen leben müssen, die Menschen, die bisher zum Schweigen verurteilt waren. Die Berichte der ANA & BELA stammen aus Köln und Umgebung. Deshalb heißt sie 'KOELNISCHES VOLKSBLATT'."

Standort: BdF Berlin: Nr.2, 5 : SIGN.: A 200; AFAS Duisburg: 4.1970, 6-8.10-13.1971, 14-17.1972 : SIGN.: 27.III.1; TtE Köln: Nr.6-8, 10-17
ZDB-Ident.: 2092892-0
Literaturhinweise: Ana & Bela: Koelnisches Volksblatt. Herausgeber: KölnArchiv, Sammlung von Dokumenten und Materialien zu den Protestbewegungen in Köln nach 1945. Hrsg. Martin Stankowski. - Köln : Verlag der Buchhandlung Walther König, 2019; Binger: 68 selbstorganisiert & antiautoritär, S.317; 1968 am Rhein, S.117-119, 186-188, 267
Bibliographien: Deutschsprachige Bibliographie der Gegenkultur, S.87
Quellen: Autopsie DadA Köln: Nr.5-17
Publikationsform: Zeitschrift
Libertärer Bezug: Hausbesetzung; anarchistische Tendenzen
Bearbeitungsstand: 28.07.2020 | Bearbeiter: gh

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