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Datenbank des deutschsprachigen Anarchismus - DadA
Abteilung: Periodika des Neoanarchismus
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DadA-Periodika, Dok.-Nr.: P2-P0000373

Anachronistische Hefte

Untertitel: Zeitschrift für unzeitgemäßes Denken (Nr.1); Schriften wider die Zeit (Nr.2); Zeitschrift für bedrohte Arten (Nr.3); Wider die Geheimdiplomatie (Nr.4); Zeitschrift für überschreitendes Denken (Nr.5)
Herausgeber: Gerhard Gräber; Matthias Spindler
Redaktion: Ralf Christensen; Hans-Josef Eisel; Gerhard Gräber; Bernd Koblenzer; Matthias Spindler
Verlag: Selbstverlag; Verlag Anachronistische Hefte (ab Nr.2: Gerhard Gäber, ab Nr.4: Bernd Koblenzer)
Druck: Elben Druck, Elmstein; LetraSatz, Horst Stowasser, Wetzlar; winddruck kollektiv, Wilnsdorf
Ort: Karlsruhe
Land: Deutschland <Bundesrepublik>
Erscheinungszeitraum: Jg.1 (1980) - Jg.6 (1985), 5 Nrn.
Erscheinungsverlauf: Jg.[1] (1980), Nr.1
Jg.[2] (1981), Nr.2
Jg.[3] (1982), Nr.3
Jg.[4] (1983), keine Nr. ersch.
Jg.[5] (1984), Nr.4
Jg.[6] (1985), Nr.5

Erscheinungsweise: unregelmäßig
Preis: 5,- DM; 6,- DM
Typographie: Offset
Format: DIN A5
Bemerkungen: "Zeitschriften gibt es wie Sand am Meer. Wir wollen hiermit ein weiteres Körnchen hinzufügen. Es geht uns dabei allerdings auch nicht im entferntesten darum, auf der Höhe der Zeit zu sein. Unser Sandkörnchen soll vielmehr der Zeit in den Weg gelegt werden, in der wahrscheinlich vergeblichen Hoffnung, es könne ihn versperren: gleichsam die Zeit aufhalten als das berühmte Sandkörnchen im Getriebe der Weltgeschichte! Wir geben uns da keinerlei Illusionen hin: ein Körnchen kann leicht übersehen werden, es vermag nicht viel auszurichten. [...] Allerdings bleibt ein Anspruch der Zeitschrift, die geschichtsphilosphische Phantasie zu fördern. Der historische Materialismus ist obsolet geworden. Wir brauchen Alternativen." In diesem Anliegen setzt sich die Zeitschrift ausgehend von der Geschichtsphilosophie Walter Benjamins mit Theorien von Paul Feyerabend, Ernst Bloch sowie Alexander Kluge und Oskar Negt (Geschichte und Eigensinn) auseinander. In der Benjamin-Diskussion kommt bei der Kritik des "Historischen Materialismus" stellvertredend für den anarchistischen Standpunkt Gustav Landauer mit "Der Marxist" zu Wort. Daneben wird auch der Versuch unternommen, Kierkegaards Kritik des Fortschrittsbegriffs aus theologischer Sicht für diese Diskussion fruchtbar zu machen.
Beiträger: Bechtold, Gerhard; Blöss, Christian; Buhl, Matthias; Degler, Ulrike; Heinsohn, Gunnar; Kierkegaard, Sören; Landauer, Gustav; Marx, Christof; Menke, Christoph; Müller, Matthias; Rubinstein, Hilde; Salzinger, Helmut; Schütt, Rolf; Schuster, Max-Josef
Standort: IDA Amsterdam; BdF Berlin: Nr. 4.1984 - 5.1985 : SIGN.: A 227; FES Bonn: H. 2.1981 - 5.1985 (N=4) : SIGN.: X 3307; LB Karlsruhe: H. 1.1980 - 5.1985 : SIGN.: ZA 7474; CIRA Lausanne: H. 1.1980 - 3.1982 : SIGN.: Revues allemandes; BSB München: 1.1980 - 5.1985 : SIGN.: W 81.909; LB Speyer: 1980 - : SIGN.: Per. 9797
ZDB-Ident.: 585186-5
Literaturhinweise: Jenrich, S.207
Bibliographien: Deutschsprachige Bibliographie der Gegenkultur, S.71; Jenrich, Nr.13
Quellen: Autopsie DadA Köln: Nr.1-5
Publikationsform: Zeitschrift
Libertärer Bezug: anarchistisch
Bearbeitungsstand: 28.07.2020 | Bearbeiter: gh

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